SRR Gymnasium Stolzenau    
Schülerruderriege Gymnasium Stolzenau

Vom Ems-Kanal bis in die “Nordsee”- Ruderwanderfahrt 2009

Die Mannschaften wurden aufgeteilt, die Boote fertig gemacht und ins Wasser gesetzt.

Los gings, unser kleines Ruderabenteuer!

 

Unsere 3 Tägige Tour führte uns von Haselünne über Meppen und Dörpen bis nach Papenburg.

Trotz gelungenem Start und genügend Motivation führte uns ein Hindernis in Form eines Wasserfalls zu einer Pause auf einer kleinen Sandbank. Der von der ersten Gruppe beschriebene Wasserfall schien für alle unüberwindbar, jedoch wagten wir es alle voller Tatendrang dieses Hindernis zu überwinden, um fest zu stellen - So schlimm wars gar nicht J. Mit leichtem Schaden an einem Steuer gings dann weiter nach der Ankündigung, es seien nur noch 4km freuten sich alle riesig und gaben noch mal richtig Gas, bis wir bemerkten, dass uns nur ein kleiner Steg als Pausenziel erwartete von dem aus es noch ganze 8km bis zum heißersehnten Bootshaus in Meppen waren. Trotz Enttäuschung nahmen wir diese Herausforderung an und meisterten schließlich unsere ersten 26km mit Bravur.

Schließlich schlossen wir den Tag mit einem gemütlichen Grillabend ab.

Der nächste morgen begann verspätet mit sehr schlechtem Wetter, welches schließlich auch auf die Stimmung schlug. Die angesetzten 43 km für diesen Tag schienen unüberwindbar, was sich jedoch änderte, nachdem wir die Sonne aus den Wolken hervorblitzen sahen.

Auf dieser Route trennten uns vier Schleusen von unserem Tagesziel. Die Wartezeit in einer Schleuse war zwar immer sehr lang, wurde aber problemlos durch eine Snackpause der besonderen Art überbrückt!

                       Hier ist die Hilter-Schleuse zu sehen.

 

Nachdem unser Tagesziel schon nahe schien, hielt uns die letzte Schleuse davon ab.

Bei starkem Gewitter warteten einige mutige mit Herrn Brida auf die Erlösung.

Nach geschlagenen drei Stunden wurden wir dann endlich durchgefroren aber voller Freude geschleust und erreichten das Bootshaus in Dörpen um ca. 22Uhr.

Zu später Stunde gab es dann zum Glück etwas zu essen, dazu Unterhaltung in Form von zwei Referaten und als krönenden Tagesabschluss um 23.30 einen Test.

Die große Sauna im Haus konnten die Meisten wegen Müdigkeit und starken Sonnenbränden nicht mehr nutzen.

Der dritte und letzte Tag begann sehr früh mit einem gemütlichen Frühstück.

Die überlegte Route über 36km wurde aus Zeitgründen über Bord geworfen und wir entschieden uns stattdessen 5 km über einen kleinen Kanal mit zwei Wehren zu fahren, an denen wir unsere Boote vorbeiführen mussten.

 

Nach diesen Hindernissen führte uns schließlich eine Schleuse Richtung Nordsee, wo uns die Flut heftig zusetzte. Die Erschöpfung war bei unserer Pause am Jachthafen förmlich zu sehen, da wir froh waren den Strömungen für einen Moment zu entfliehen.

       

 Die letzen Kilometer vor dem Ziel führten uns an der Meyerwerft Papenburg vorbei, wo ein ungeheuer großes Schiff zu sehen war.

                           

Durch die Seeschleuse gings dann schließlich zum letzen Bootshaus in Papenburg, wo wir nach einem Zwischenstopp bei McDonalds den Heimweg antraten.

Nach diesen drei Tagen hatten wir überall Schmerzen, Sonnenbrände und waren völlig übermüdet, aber Herr Brida hatte eine sehr gute Erklärung für unsere kleinen Leiden - “Alles nur Mental” J

Outtakes:

Bootshaus Dörpen:

Duschraum à“Herr Brida, Finger weg!”

Schlafraum à “Wenn du mir den Arsch massierst, dann gebe ich dir 5Euro!”

Schlafraum à Alexander W.: “Boah, Junge chill mal, ich will schlavition!”

Vor der vierten Schleuse boten Herr Brida und Alexander W. um ein Corny, da waren sogar 5Euro okay ;)

 

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